Man schrieb das Jahr 1888.
In diesem Jahr war Heinrich Hertz erstmalig der so folgenreiche Nachweis und die Erzeugung elektromagnetischer Wellen sowie Wilhelm Hallwachs die nicht weniger folgenreiche Elelektronenauslösung durch Licht gelungen. Friedrich Wilhelm Raiffeisen aus Eitorf (Anm.: korrekt: Hamm) an der Sieg, der verdienstvolle Grüne der landwirtschaftlichen Kreditgenossenschaften, und Theodor Storm, der vielgelesene Dichter des "Irmenhof" und des "Schimmelreiter", hatten das Zeitliche gesegnet. Deutschland sah nacheinander zwei Kaiser sterben und den Sohn und Enkel der Verblichenen als dritten Kaiser des neuen Reiches den Thron besteigen. Hans Meyer erforschte das Kilimandscharogebiet und Fridtjof Nansen führte seine Ostdurchquerung Südgrönlands durch. In Barcelona, Melbourne, Moskau und Sidney fanden Weltausstellungen statt, während die Pariser Weltausstellung des folgenden Jahres mit dem Bau des genial konstruierten Eiffelturmes vorbereitet wurde.
Im Sommer eben dieses Jahres 1888 saß der junge deutsche Kaufmann Hugo Willach aus Ruppichteroth am Abend des 22. Juli zu einer stillen Feier seines 25. Geburtstages auf der Terrasse eines der großen römischen Hotels. Seine Gedanken waren allerdings weit weg von Rom und Italien. Seit er vor seinem Gang durch die Nacht noch einmal die Geburtstagspost von daheim durchflogen hatte, drängte sich immer wieder das Bild eines schattigen Waldtales aus dem Bergland zwischen Sieg und Agger vor seine Augen.
Es verführte ihn zu einer leichten Träumerei, in der er sich als Knaben auf der Schulbank sitzen oder mit Geschwistern und Freunden die Wälder den Nutscheid durchstreifen sah. Er sah sich darin nach acht Lernjahren in der kleinen Dorfschule zur Feier seiner Konfirmation in der dörflichen Kirche vor dem Altar stehen und spürte noch einmal die Beklemmung, mit der er
lebte in der geschichsträchtigen Stadtlandschaft Roms.
So von seinen Erinnerungsbildern wieder zurück, in die römische Wirklichkeit geführt, lächelte der junge Deutsche leicht vor sich hin und hob das Glas, um sich in Gedanken zuzuprosten und es auf seine Gesundheit zu leeren.
Das Heimweh, das ihn zu Beginn des Abends befallen hatte, war verflogen. Statt seiner überkam ihn das Bewusstsein, dass es mit seinen Lehr- und Wanderjahren zu Ende gehe. Und erkannte zugleich, dass es nun an der Zeit sei, das in den fünf Auslandsjahren Erlernte und Erfahrene sich selber nutzbar zu machen.
Es geschah nicht zum ersten Male, dass Hugo Willach, der mit offenen Augen die sich fast überstürzenden technischen Fortschritte und vielfältigen Umschichtungen in der Welt beobachtete, Gedanken darüber anstellte, wie er seinen weitere Lebensweg gestalten sollte.Es waren sehr nüchterne Überlegungen, angestellt mit der sachlichen Kühle eines kaufmännisch denkenden und planenden Hirns.
Bestimmt von seinem lebendigen Interesse an allen in der Möbelherstellung verwendeten Metallwaren dekorativer oder praktischer Art, lag sein früh aufgegriffenes Arbeitsgebiet auf diesem industriellen Spezialsektor. Von ihm gingen seine Überlegungen und Planungen aus.
Noch war es so, dass der Abnehmerkreis sich weithin aus Handwerkern und Handwerksbetrieben zusammensetzte. Aber es dürfte, darüber war sich der nüchtern beobachtende junge Kaufmann längst schon klar geworden, es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, dann würde die machtvoll sich ausdehnende Industrialisierung auch die Herstellung von Möbeln und Möbelteilen in ihren unwiderstehlichen Sog reissen.
Dann würden an die Stelle der zahllosen Handwerksbetriebe regelrechte Fabriken und vielleicht sogar industrielle Großunternehmen die Möbelherstellung übernehmen. Nichts aber müsste diesen kommenden Unternehmen erwünschter sein als Lieferanten zu haben, die ihnen das zur Möbelherstellung benötigte Vormaterial - nicht zuletzt jedoch Möbelschlösser und Beschläge - in stets gleichbleibender Güte und Zuverlässigkeit aus einer ganz darauf eingestellten Spezialproduktion zur Verfügung stellten.
Wie gesagt - die Gedanken und Überlegungen dieser Art waren dem jungen Deutschen auf der römischen Hotelterrasse längst schon vertraut. Und auch die naheliegende Konsequenz daraus für die Übergangszeit vielleicht erst einmal als Kommissionär und später dann als selbständiges Herstellunternehmen den kommenden Möbelfabriken für ihre Grossfertigung die benötigten Schlösser und Beschläge zu liefern, war oft von ihm bis ins kleinste Detail bedacht worden.
An diesem Abend nun fasste Hugo Willach mit der ihm eigenen Energie den festen Entschluss, die so oft bedachte Konsequenz nicht bloß immer wieder nur in Gedanken zu ziehen, sondern sie endlich in die Wirklichkeit zu überführen und ihr praktische Realisierung zu geben.
Noch im Verlauf des gleichen Abends schrieb er einen ausführlichen Brief an seinen Vater, den Kaufmann Wilhelm Willach in Ruppichteroth, in dem er mit eindringlicher und überzeugender Begründung seinen Entschluss mitteilte, von der Vatikanstadt Rom in den alten Kirchspielort im Bröltal zurückzukehren, um sich hier selbständig zu machen und eine eigene Firma zu gründen.
Ein Jahr später - 1889
Inmitten der Industrialisierung der Welt durch die Verarbeitung von Eisen und Stahl entwickelt Hugo Willach die Vision der kommenden Industrialisierung der Möbelindustrie und ihrer Zulieferbetriebe
Bismarck führte in Deutschland die so segensreiche Invalidenpflichtversicherung für die Arbeiter ein und Adolf Damaschl gründete seine für die soziale Entwicklung des Bauerntums einmal höchst wichtig werdende Zeitschrift „Die Bodenreform“. Professor Eikmann entdeckte die Ursache der gefürchteten Beri-Beri-Krankheit im Vitaminmangel und Northrop baute die ersten Webautomaten. Gaßner stellte die erste Trockenbatterie her und zugleich legte man die ersten Rollfilme vor. Die Hollerith-Maschine wurde erfunden und die Pariser Weltausstellung nahm mit 28 Millionen Besuchern einen glanzvollen Verlauf.
In diesem Jahre führte Hugo Willach seinen in Rom gefasstem Entschluss durch und machte sich mit Hilfe dreier seiner Brüder in Ruppichteroth selbständig, noch ungewiss, was aus seiner Gründung werden würde, deren wichtigste Aktivposten vorerst sein reicher Erfahrungsschatz, sein kaufmännischer Wagemut, seine zähe Arbeitskraft und sein durch nichts zu erschütternder Glaube an die Zukunft waren.
Zunächst war es ein ausgesprochenes Kommissionsgeschäft, dem der junge Firmengründer als Chef und Inhaber vorstand. Er selbst übernahm den Aussendienst, die für ein Geschäftsunternehmen dieser Art wichtigste Funktion.
Der Beginn der 50jährigen Reisetätigeit von Hugo Willach
Damit begann eine Reisetätigkeit, der er fast fünf Jahrzehnte treu blieb und die ihn bezeichnenderweise im Jahre 1933 als Dreiundsiebzigjährigen im Dienstste seines Unternehmens noch einmal kreuz und quer durch die Schweiz führte.
Es war für Hugo Willach von allem Anfang klar, dass er seiner aufstrebende Firma nicht nur Abnehmer innerhalb der Grenzen des derzeitigen Deutschen Reiches schaffen, sondern darüber hinaus nicht mindere Wichtigkeit auf die Erschliessung von Absatzgebieten in allen europäischen Ländern legen müsse. Um dieses Zieles willen war er nahezu das ganze Jahr über im In- und Auslande unterwegs und schuf so in systematischer und unermüdlicher Arbeit die festen Grundlagen sowohl für den innerdeutschen Absatz als auch für das Exportgeschäft seines Hauses.
Aber trotz seiner Reisen vergass Hugo Willach keineswegs das zweite Ziel, das er sicn gesteckt hatte - die Entwicklung eines Produktionsunternehmens für die Herstellung von Möbelschlössern und Beschlägen für die Möbelindustrie. Mit der ihm eigenen Gründlichkeit und Systematik ging er dann auch an die Bewältigung dieser zweiten selbstgestellten Aufgabe.
Ruppichteroth, dieser alte Kirchspielort im weithin bäuerlichen Bröltal, bot ihm im Grunde dafür kaum irgendwelche Voraussetzungen. Diese Voraussetzungen mussten von ihm erst in geduldiger Kleinarbeit geschaffen werden. Dabei galt seine dringlichste Sorge der Beschaffung der unerlässlichen Fachkräfte aus den Schlossmacherhandwerk, ohne die sein Vorhaben undurchführbar geblieben wäre. Diese Fachkräfte mussten die Avantgarde bilden, in deren Gefolge heimische Arbeitskräfte erst einmal ausgebildet und so allmählich zu einem festen Stamm zuverlässiger Spezialisten herangezogen werden konnten.
Das Zentrum der deutschen Schloss- und Beschlagindustrie war damals die bergische Stadt Velbert auf den Höhen zwischen Ruhr und Wupper. Von dort wurden um die Jahrhundertwende die ersten Facharbeiter verpflichtet. Mit ihnen begann Hugo Willach in bescheidenem Umfang und unter noch unzulänglichen Arbeitsbedingungen die Herstellung von Möbelschlössern und Beschlägen. Der grosse und unschätzbare Vorteil für diese Eigenproduktion lag nicht zuletzt darin, dass der Firmengründer seine Kundschaft geschmacklich eingehend beraten und ihnen seine Erzeugnisse in einem Stil und einer Form vorlegen konnte, die den jeweiligen Aufgaben in idealer Weise entsprachen.
Es mag für den inzwischen in sein bestes Mannesalter getretenen Unternehmer, der einen gewissen gesicherten Abnehmerkreis hinter sich wusste, ein erhebendes Gefühl der Freude und des Stolzes gewesen sein, als er die ersten in seinem Betriebe gefertigten Schlösser und Beschläge in die Hände nahm. Grösser noch mag das Gefühl freudigen Stolzes gewesen sein, als er den ersten Fabrikbau seines Unternehmens errichten und im Jahre 1905 seinen Betrieb in diese zunächst fünf Sheds umfassende Produktionsstätte verlegen konnte.
Damit verband sich die frohe Gewissheit, die ersten schwierigen Anfänge glückhaft bestanden zu haben.
Allerdings vermochte Hugo Willach dabei noch nicht zu ahnen, dass ein halbes Jahrhundert später neben diesen bescheidenen fünf Sheds des Anfangs ein Fabrikareal von rund 20,000 Quadratmetern sich ausdehnen würde.
Hugo Willach besass ein verantwortungsfreudiges Pflichtbewusstsein, das alle Forderungen des Tages mit stets gleichleibender Gewissenhaftigkeit erfüllte. Aus diesem Pflichtbewusstsein kam auch das bedächtig Planende, das ihn über den Tag hinaus den als notwendig erkannten Aufgaben von morgen verpflichtete. So traf er denn auch zeitig Vorsorge dafür, dass das von ihm geschaffene Werk dereinst von tüchtigen Händen und erfahrenen Köpfen übernommen werden könnte.
Es hatte für ihn nie einen Zweifel gegeben, dass für diese wichtige Zukunftsaufgabe seine beiden ältesten Söhne Walter und Otto heranzubilden seien. Er wusste sich dabei gleicher Meinung mit seiner umsichtigen Lebensgefährtin Frau Emma, geb. Wald, die er im Jahre 1892 vom Gut Wald bei Marienberghausen zu einer glücklichen und harmonischen Ehe nach Ruppichteroth geholt hatte.
Im Interesse der seinen beiden ältesten Söhnen zugedachten Zukunftsaufgäbe sorgte er durch Gründung einer kleinen Privatschule für eine gediegene Schulausbildung, kein leichtes Beginnen in dem damals noch ziemlich weltabgeschiedenem Bröltal.
Ehemalige Ruppichterother Privatschule (1920 - 1929) in der Wilhelmstraße. Weitere Informationen zu dieser Schule (inkl. eines ehemaligen Zeugnisses aus dem Jahr 1921) finden Sie HIER.
Ganz besonders am Herzen lag ihm der Sprachunterricht; denn er erwartete von seinen Söhnen, deren Feld dereinst die Welt sein würde, dass sie sich in den wichtigsten Fremdsprachen genau so heimisch fühlen sollten wie in ihrer eigenen Muttersprache, So führte er, der überlegen fünf lebende Fremdsprachen meisterte, den entsprechenden Unterricht selber durch. Gleichzeitig gründete er einen Verein für internationalen Schüleraustausch, um damit jungen Menschen die Möglichkeit zu schaffen, fremde Sprachen in täglichem Verkehr unmittelbar von jenen zu erlernen, denen sie Muttersprache ist.
Im Rahmen dieses Schüleraustausches kam sein Sohn Otto für einige Monate zu einer französischen Familie nach Lille, während statt seiner der Sohn einer französischen Familie ins Bröltal kam. Einen ähnlichen Austauschführte er mit einer befreundeten Familie in Rom durch und verhalf auf diese Weise seinen Söhnen zu einer gediegenen und nachhaltigen Sprachschulung, die später für sie von grossem Nutzen sein sollte.
Nach den vorbereitenden Dorfschuljahren in Ruppichteroth fanden Walter und Otto Willach ihre weitere Schulausbildung auf dem Hollenberg-Gymnasium in Waldbröl.
Obwohl der Direktor dieses Gymasiums den Eltern Willach dringlich nahelegte, die begabten Söhne studierenzu lassen, entschieden sich Walter und Otto Willach in freier Wahl mit Nachdruck dafür, nach Erreichung der mittleren Reife in das väterliche Werk einzutreten. Es geschah, wie sie in der Rückschau lächelnd zugeben, in der frommen Illusion, mit dieser Wahl den Federhalter hinters Ohr stecken zu können und ein Leben der Ungebundenheit zu beginnen. Sie machten allerdings die Rechnung ohne den Wirt und gestrengen Vater, der sie nach seinen eigenen Vorstellungen in die Schule nahm und mit dieser Schule nach grossmütiger Bewährung von einigen Ferienwochen am 1. Mai des Jahres 1911 begann.
An diesem Tage zogen die beiden Brüder den blauen Anzug an und arbeiteten, durch nichts bevorrechtigt, zunächst für anderthalb Jahre als Schlossmacherlehrlinge. Sie durchliefen dabei alle Fertigungsabteilungen des Familienbetriebes, um so seine handwerklichen Grundlagen von der Pike auf zu lernen. Hugo Willach achtete während dieser Zeit mit allem Nachdruck und aller Strenge darauf, dass seinen Söhnen während ihrer Ausbildung nichts geschenkt wurde. Sie mussten von morgens sieben Uhr bis abends sieben Uhr eisern ihren Mann stehen und seufzten in der ersten Zeit erheblich über die ungewohnten Blasen und Schwielen, was der Vater jedoch ungerührt zur Kenntnis nahm. Der so durchgeführten anderthalbjährigen Ausbildung an Schraubstock und Werkbank folgte eine nicht weniger strenge anderthlabjährige kaufmännische Lehrausbildung, die wenige Monate vor Ausbruch des ersten Weltkrieges zu Ende ging.
Was Hugo Willach mit der gründlichen Ausbildung seiner beiden Söhne Walter und Otto begonnen hatte , wurde zu einer festen Tradition des Hauses Willach. Die Nachfolge-Generationen in der Leitung des Unternehmens müssen nach dem Beispiel ihrer Väter und Vorväter neben der Schul- und Berufsausbildung eine gründliche Ausbildung in allen zum Unternehmen gehörigen Fabrikationsabteilungen durchmachen. So haben denn inzwischen auch schon die Enkel des Firmengründers die gleiche Betriebsschulung erfahren wie einst seine Söhne: Herr Fritz Willach, heute Junior-Chef der Firma, hat nach Abschluss seiner Schulausbildung vor Beginn des zweiten Weltkrieges zwei Arbeitsjahre im Betrieb zugebracht, und sein Bruder, Herr Horst Willach, hat sich der gleichen Ausbildung vor und während seiner Studienzeit an der Technischen Hochschule in Aachen unterzogen.
Diese mehrjährige Werksarbeit hat neben der so wesentlichen Aufgabe, den kommenden Führungskräften des Unternehmens eine genaue Kenntnis der immer vielseitiger werdenden Fabrikationsvorgänge zu vermitteln, eine nicht weniger wichtige psychologische Aufgabe. Die dereinstigen Firmenchefs sollen im kameradschaftlich-kollegialem Zusammenarbeiten mit den Männern des Betriebes Herz und Augen für die Sorgen und Nöte des Menschen aus der Fabrik bekommen und wissen, wie ihr Tagesverlauf und ihr persönliches Leben sich abspielt. Freundschaftliche Beziehungen, welche die Firmeninhaber inmitten einer dörflichen Umwelt zum Teil noch aus gemeinsamen Schul- und Lehrjahren mit zahlreichen Mitarbeitern verbinden, werden vertieft und gefestigt. Gleichzeitig vermitteln diese Jahre des unmittelbaren Kontaktes Einsichten und Erkenntnisse, welche für die späteren Führungsaufgaben oft von entscheidender Bedeutung sind.
Was Hugo Willach am 1. Mai 1911 begonnen hat und was seine Söhne zu einer traditionellen Einrichtung gemacht haben, nämlich die Söhne, Erben und Nachfolger in die engste Beziehung zu den Menschen des Betriebes und ihrer Arbeit zu bringen hat auch für das innere Klima des gesamten Unternehmens die besten Auswirkungen. Im Gegensatz zu vielen großstädtischen Werken, in denen bei kühler Sachlichkeit und Unpersönlichkeit das Menschliche vielfach zu kurz kommt, ist das von Hugo Willach begründete Unternehmen trotz seines inzwischen erreichten Umfanges ein immer noch von menschlicher Atmosphäre und menschlicher Nähe ??? lebendiger Organismus geblieben. Das wird überzeugend ausgewiesen durch die Tatsache, dass in den Huwil-Werken z. Zt. 51 Jubilare tätig sind, welche 50 Jahre, 40 Jahre, und 25 Jahre oder länger im Hause tätig sind.