
Auf Einladung des TV-Vorsitzenden Martin Steglich kam 1963 der damalige nordrhein-westfälische Ministerpräsident Franz Meyers anläßlich des 75-jährigen Jubiläums des Turnvereins nach Ruppichteroth. Der Turnverein hatte aus diesem Einlaß ein großes Festzelt auf dem ehemaligen Tennisplatz hinter dem früheren Hotel zu Krone aufgebaut. Zusätzlich zu den Feierlichkeiten der TV-Familie fand nachmittags eine Versammlung der HUWIL-Betriebsangehörigen im Festzelt statt mit Ansprache von Ministerpräsident Meyers, der bei dieser Veranstaltung zusammen mit HUWIL-Chef Fritz Willach auch die Jubilare der Firma beglückwünschte (im Bild rechts: Paul Holschbach ?)..
Als Firmenchef ließ es sich Fritz Willach nicht nehmen, zwei seiner treuesten Mitarbeiter 1964 persönlich in den wohlverdienten Ruhestand zu verabschieden: Philip Schwerm und sein Pferd Frieda.
Philip Schwerm und sein Pferd Frieda an ihrem letzten Arbeitstag (15.6.1964). Die beiden bildeten von 1936 - 1964 die erste Transport-Abteilung der HUWIL-Werke. Philip und Frieda fuhren den ganzen Arbeitstag über Waren zur Weiterverarbeitung von Werk 1 zu Werk 2 und umgekehrt. Natürlich mussten sie dazu die von PKWs und vor allem von vielen Kies-Lastern befahrene BRölstraße benutzen (die Autobahn A4 von Köln nach Olpe gab es ja noch nicht) und verursachten so manchen Stau hinter ihrem Fahrzeug. Aber irgendwie schien damals alles etwas ruhieger abzugehen als heute: weder gab es Hupkonzerte, noch ließen sich Philip oder Frieda durch die hinter ihnen fahrenden Fahrzeuge aus der Ruhe bringen.
Beim Osterlauf 1975 lief Fritz Willach ebenso wie die beiden Vizebürgermeister Paul Stommel und Paul Reuter die 5 km-Strecke.
Der junge Läufer mit der Startnummer 253 ist Armin Funke, Sohn des Chef-Organisators Horst Funke.
Fritz Willach war als Förderer, Schirmherr und auch aktiv Mitglied in verschiedenen Ruppichterother Vereinen. Besonders am Herzen lag ihm dabei der TV 1888 Ruppichteroth.
Die 1966 unter Trainer Werner Feldmann aus Waldbröl gegründete Leichtathletik-Abteilung war schon in den ersten Jahren nach ihrer Gründung so erfolgreich (u.a. zahlreiche Kreismeister- und Mittelrheinmeister-Titel sowie die Vizemeisterschaft bei den Deutschen Waldlaufmeisterschaften 1968 in Karlsruhe), dass regelmäßige Fahrten zu den Wettkämpfen im gesamten Mittelrhein-Gebiet, aber auch zu weiter entfernten Veranstaltungen notwendig waren. Dies war nur dadurch möglich, daß Fritz Willach für diese Fahrten einen Huwil-VW-Bus kostenlos und jeweils vollgetankt zur Verfügung stellte.
Die von 1970 - 1973 ausgetragenen Bröltalkampfspiele waren nicht zuletzt deshalb von Anfang an ein großer Erfolg und bei Athleten beliebt, weil die Erstplazierten jedes Wettbewerbs jeweils eine Medaille erhielten, die ohne Kosten für den Turnverein von der Fa. HUWIL hergestellt wurden: