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Buchausgabe Bilderbuch Rupp.

Bilderbuch-Reisen

Die ersten Fahrzeuge in R.

Erste „Tafeln Historisches Ruppichteroth" werden am Familiensonntag, 18.6.2017, an ihren Standorten präsentiert

Vielleicht haben Sie in den letzten Wochen an verschiedenen Stellen im Ort die vom Bauhof der Gemeinde Ruppichteroth vorab montierten Stelen gesehen, z. B.: 

Standort: zwischen Apotheke und Angelikas Büchergarten
Standort: Ecke Brölstraße/Eitorfer Straße
Ansicht ab 18.6.2017 (Fotomontage)

Nachdem im Frühjahr 2016 ein Prototyp der geplanten Tafeln „Historisches Ruppichteroth" der Öffentlichkeit vorgestellt (s. weiter unten auf dieser Seite) und für einige Monate im Schaufenster der Provinzialversicherung ausgestellt wurde, werden nun die beiden ersten Tafeln am Familiensonntag, d. 18.6.2017 an ihren finalen Standorten präsentiert: Tafel 1 zwischen Apotheke und Angelikas Büchergarten. Tafel 2: Ecke Brölstraße/Eitorfer Straße.

In der Zwischenzeit wurden in  zahlreichen Gesprächen und Sitzungen Anregungen aus der Bevölkerung besprochen, Varianten ausprobiert, neue Bilder und Informationen aufgenommen und schließlich die jetzige Darstellungsform beschlossen. Ab 18.6.2017 können Sie sich anschauen, wie der ursprüngliche Prototyp weiterentwickelt wurde.
Das Projekt „Tafeln Historisches Ruppichteroth" ist ein Gemeinschaftsprojekt von Schaufenster Ruppichteroth e. V., Bürgerverein Ruppichteroth e. V. und Gemeinde Ruppichteroth.

Finanziert wurden die Tafeln von den Projektträgern sowie von privaten und gewerblichen Sponsoren, die durch ihre Spenden dazu beitragen möchten die historische Entwicklung von Ruppichteroth - insbesondere im gewerblichen Bereich - auch im öffentlichen Raum in Erinnerung zu halten und für die jüngere Bevölkerung aufzuzeigen.

Bilder und Texte wurden von Wolfgang Eilmes aus dem großen Fundus seiner Webseite www.bilderbuch-ruppichteroth.de sowie dem 2016 erschienen Buch „Bilderbuch Ruppichteroth" zusammengestellt. Die grafische Gestaltung der Tafeln erfolgte durch Fabian Mühlpfordt.

Weitere Tafeln (z. B. am Kreisel Kreuzung Burgstraße/Wilhelmstraße) und im Oberdorf) sind in Vorbereitung. 

Sponsoren der „Tafel Historisches Ruppichteroth Brölstraße/Burgstraße":

  • Angelika Abels - Angelikas Büchergarten
  • Fam. Buchmann
  • Fam. Lepach und Fam. Zimmermann - Bröltal Apotheke
  • Wilfried Ley
  • Jörg Stommel - LVM
  • Ralf Wüllenweber - Ralfs Radservice

Sponsoren der „Tafel Historisches Ruppichteroth Brölstraße/Eitorfer Straße":

  • Michael Johannes Höfer - Friedrich Mies GmbH & Co. KG
  • Rainer Höffgen - Maro Rainer Höffgen e.K.
  • Klaus-Dieter Müller - EP Müller
  • Ernst-Willi Schmitz - Bäckerei Schmitz
  • Thomas Honscheid - Honscheid Glas- und Fenstertechnik GmbH 
     

Jüdische Familien in Ruppichteroth ca. 1940

Möchten Sie die Karte in größerer Auflösung sehen, klicken Sie bitte auf die Karte. In den nächsten Monaten werden wir immer wieder weitere Informationen zur Geschichte der jüdischen Familien in Ruppichteroth einstellen. Wer hierzu mit Informationen oder Materialien - vielleicht sogar aus persönlicher Erfahrung - beitragen möchte, bitte melden (Tel. 02295-6315).

Strassennamen in Ruppichteroth 1933 - 1945

Klicken Sie auf die Karte, um sie in größerer Auflösung zu betrachten.

Dieses Straßenschild - das offensichtlich nicht jedem Bürger gefiel - gab es tatsächlich für eine Reihe von Jahren  in Ruppichteroth.
Das hier gezeigte Straßenschild befindet sich heute im Archiv der Gemeinde Ruppichteroth.

Hier finden Sie Informationen über die Hintergründe der Straßenumbenennung.

Der Bäckerwagen von Manz ca. 1940 auf Tour in Hambuchen (anschließend Giesselbach und Retscheroth). Hier vor der ehemaligen Gaststätte Goller. Herr Alfons Goller lieferte uns am 11.3.2017 die Namen der abgebildeten Personen. Vielen Dank. Von links,stehend: Otto Goller, sitzend auf der Kutsche von links: Alois Goller, Egon und Siegfried Friedrichs, stehend vor der Kutsche von links: Caecilia Ottersbach geb. Goller, Wilhelmine Goller (Frau v. Otto G.), Gerda Goller (Krankenschwester), Alfons Goller (Leiter des Fuhrparks der Huwil-Werke). Bild Wolfgang Steimel. Vielen Dank für die Überlassung.

Weitere Veränderung an der Brölstraße: Abriß des ehem. Hauses Dr. Ohlemüller/Dr. Pach

Brölstraße ca. 1900
ca. 1905
September 2015
Februar 2017

Wenn Sie die Bilder größer sehen möchten, klicken Sie auf das gewünschte Bild.

Kein bebauter Bereich Ruppichteroths hat in den vergangenen 150 Jahren so große Veränderungen erlebt wie der Bereich der Brölstraße vom westlichen Ortseingang bis zur Abzweigung Burgstraße. War die Brölstraße bis zur Inbetriebnahme der Bröltal-Eisenbahn (1862) weitgehend ohne Bebauung, änderte sich dies danach sehr schnell: die Bahnhofsanlagen an beiden Straßenseiten wurden gebaut. Das Hotel zur Krone nahm seinen Betrieb als Bahnhofshotel auf, die Villa daheim sowie einige Privathäuser ihr gegenüber wurden errichtet und die damalige Fa. Gebrüder Willach zog um 1900 aus dem Oberdorf in die neuen Produktionsräume an der Brölstraße und errichtete 1904 die neue Fabrik in der für das Ortsbild charakteristischen Shed-Bauweise.

Das letzte historische Gebäude in diesem Bereich sieht nun auch seinen letzten Tagen entgegen: das frühere Haus Dr. Ohlemüller/Dr. Pach wird in Kürze abgerissen werden. Die Rodungsarbeiten hinter dem Haus sind schon erfolgt. Hier wird ein Haus für Ärzte und eine Bank entstehen. Über die Planungen hat www.broeltal.de ausführlich berichtet.

Das Haus hat eine bewegte und zeitweise auch eine bewegende Geschichte, die wir hier mit Unterstützung der Bilder oben in Kurzform aufzeigen möchten:

Bild 1: Brölstraße um ca. 1900

Links der Bahnhof (mit Güterbereich), in der Bildmitte die noch weitgehend unbebaute Huppach, in der Bildmitte das frühere Haus Dr. Ohlemüller/Dr. Pach, rechts (an der nördl. Straßenseite) das Hotel zur Krone mit Saal und Kegelbahn.

Bild 2:  ca. 1905, Haus des jüdischen Viehhändlers und Metzgers Jacob Natan

Es wurde um ca. 1900 gebaut und war Wohn- und Arbeitsplatz des offensichtlich recht wohlhabenden jüdischen Viehhändlers und Metzgers Jacob  Nathan und dann seines Sohnes Julius Nathan. Wegen der Nähe zum Bahnhof war die Lage des Hauses für einen Viehhändler sehr günstig. Im Bild sehen wir vor dem Haus links (aus Blickrichtung Brölstraße war dies natürlich hinter dem Haus) ein langgestrecktes Wirtschaftsgebäude, das nach Wegzug der jüdischen Familien von einem Herrn Hans Schardt als Farbengroßhandlung genutzt wurde. Dieses Gebäude stand dort noch bis in die 1980er Jahre.

Der Bauherr war wahrscheinlich Jacob Nathan (geb. 25.2.1850 in Ruppichteroth, dort verstorben am 6.7.1935). Der letzte jüdische Bewohner/Besitzer war der Viehhändler Julius Nathan (geb. 1876 in Ruppichteroth). Er wurde am 18.6.1941 ins Lager Much eingeliefert und am 18. Juli 1942 nach Köln, Messehallen deportiert. Auf der Fahrt ins KZ wurde er im Alter von 66 Jahren „auf der Flucht erschossen".
Sein Tod im Konzentrationslager Weimar-Buchenwald wurde an die „Kommandatur  des K.L. Buchenwald" wie folgt gemeldet: „Der pol. Jude Julius Israel Nathan, geb. am 7.8.1876 in Ruppichteroth/Rhld. wurde heute um 7:35 auf der Flucht erschossen." (Link zur Originalansicht des Todesscheines: https://www.fold3.com/image/232100311) Heinrich Schöpe (früher wohnhaft in Velken, heute in Bonn), der für bilderbuch-ruppichteroth.de zahlreiche Stationen seines Lebens während der Nazi-Zeit ausführlich beschrieben hat, kannte Julius Nathan über seinen Vater persönlich. Für bilderbuch-ruppichteroth.de schreibt Heinrich Schöpe: „Mein Vater hat gerade mit Julius Nathan wiederholt faire Viehkauf-Geschäfte gemacht. Das geschah damals per Handschlag. Solange die Juden noch nicht verfolgt wurden, fand allmonatlich in Waldbröl ein reger Viehmarkt statt, der danach aber stark abflaute. Meine Mutter meinte einmal: „Mit den Juden hast Du bessere Geschäfte gemacht". Eines Tages kam Nathan zu meinem Vater und sagte zu ihm - ich war zufällig zugegen- : „Ja, Karl jetzt sehen wir uns zum letzten Mal" Ein trauriger Abschied! Weil Nathan sich bald als renitent und sicherlich auch aufwieglerisch in der Gruppe verhalten hat, wurde er bald aussortiert und nicht mit der Gruppe weitergeschickt, sondern kam ins KZ Buchenwald, wo er erschossen wurde. Schrecklich, wie die Nazis mit Juden und anderen, ihnen nicht wohlgesonnenen Menschen umgegangen sind" (email v. 8.3.2017).

Die Familie Nathan hatte 2 Kinder : Walter Nathan (geb. am 24.5.1905 in Ruppichteroth) und Gertie Nathan (geb. am 30.11.1906 in Ruppichteroth). Walter Nathan und seine Frau Ilse zogen am 11.4.1939 von Ruppichteroth nach Köln. Walter Nathan wurde die Ausreise gestattet. Er starb 1970 in Israel. Seine Frau und die Kinder kamen im KZ ums Leben. Gertie Nathan konnte sich der Verfolgung durch die Gestapo entziehen und nach England fliehen. (Quelle: Karl Schröder, Die Juden in Eitorf und Ruppichteroth, 1974) 

Bild 3: September 2015, ehem. Haus Dr. Ohlemüller/Dr. Pach

Dr. Ohlemüller praktizierte seit 1944 zuerst in Büchel, dann ab ca. 1950 - 1978 im Haus an der Brölstraße in Ruppichteroth. 1979 übernahm Dr. Pach das Haus und die Praxis. Nach Beginn seines Ruhestandes im Jahre 2011 übernahm Frau Dr. Bartolic die Praxis im Haus bis 2015. Frau Dr. Bartolic war damit die letzte praktizierende Ärztin in diesem Haus. Sie verlegte ihre Praxis 2015 „auf die andere Straßenseite" in das Gebäude der Kreissparkasse. 

Bild 4: Februar 2017, ehem. Haus Dr. Ohlemüller/Dr. Pach, 

Rodungsarbeiten zur Vorbereitung des Abrisses des Gebäudes.

Diese Gebäude im Bereich westl. Brölstraße wurden in den letzten Jahrzehnten abgerissen:

  • Hotel zur Krone - Saal, Kinosaal („Bröltaler Lichtspiele") 1963 (Abrißjahr)
  • Hotel zur Krone - im hinteren Bereich: die ehem. Werkstätten der Firmen Opel Repsch, Radio Zünder, Zweirad Stumm, Foto Heinrichs (Erwin und Günter) ca. 1960
  • Bahnhof (Verwaltungsgebäude) 1966
  • Güterbahnhof 1966
  • Haus Schorn (ehem. Baumarkt Schorn, Lotto/Toto Heinrichs) ca. 1970
  • Büdchen 1976
  • Hotel zur Krone - Hauptgebäude 1981 (Abriß nach Brand)
  • Fabrik-, Büro- und  Verwaltungsgebäude der Huwilwerke (inkl. früheres Wohnhaus Bürgermeister Egon Bauer, Wohnhaus der Fam. Willach, ehem. Post) 2014  
  • ehem. Haus Dr. Ohlemüller/Dr. Pach voraussichtlich 2017

Gewerbebetriebe in der Gemeinde Ruppichteroth 1940 und 1950

Nach der Veröffentlichung der Untersuchung über die „Gewerbeentwicklung Ruppichteroth 1950 - 2010" sowohl auf diesen Seiten als auch in der Buchausgabe  habe ich die Anzahl und die Verteilung der Gewerbebetriebe im gesamten Gemeindegebiet für 1940 und 1950 untersucht (Quelle: Adressbuch des Siegkreises (Ausgabe 1940, 1950/51). Als Gewerbebetriebe gelten hierbei Arbeitsstätten, die einer einzelnen Person ein selbständiges Einkommen ermöglichen sowie Arbeitsstätten, die mehreren Personen eine Arbeitsstelle zur Erzielung eines Einkommens anbieten. Gezählt werden hierbei also Einzelunternehmungen (z. B. Hebamme, Vulkaniseur, Arzt) bis hin zu Industrieunternehmen. 

In dieser Analyse fehlen lediglich die zahlreichen landwirtschaftlichen Betriebe, die Gegenstand einer späteren Arbeit sein werden.

Auf der Basis dieser Daten gab es in der gesamten Gemeinde
1940 108 Gewerbebetriebe 
1950 253 Gewerbebetriebe.

Die drei 1950 am häufigsten vertretenen Gebewerbe waren

  • Lebensmittelgeschäfte: 28 (inkl. Gemischtwarenläden und Kaufhäuser)
  • Gaststätten: 24
  • Baugeschäfte/Bauunternehmungen: 11

Die 253 Gewerbebetriebe verteilten sich 1950 auf 41 Orte (alle Orte mit Gewerbebetrieben 1950 finden Sie hier). 

Welche Lebensmittelgeschäfte gab es 1940 und 1950 in welchen Orten?

Welche Gaststätten gab es 1940 und 1950 in welchen Orten? 

Wenn Sie die folgenden Bilder in einem größeren Format sehen möchte, klicken Sie auf das entsprechende Bild.

 

 

Lebensmittelgeschäfte 1950

Kaufhaus Schumacher, Ruppichteroth. Bild: Archiv Alois Müller. Vielen Dank für die Überlassung.
Schrahe, Felderhoferbrücke. Bild: Archiv Herbert Burghaus. Vielen Dank für die Überlassung.
Konsum, Ruppichteroth. Bild: Anneliese Neuber. Vielen Dank für die Überlassung.

Gaststätten 1950

Krumbach, Herrenbröl. Alle Bilder: Archiv Alois Müller. Vielen Dank für die Überlassung.
Seuthe, Öleroth
Derksen, Ahe. Rechts neben der Gaststätte sieht man einen Anbau zu dem Wohnhaus von Johann Göbel. In diesem Anbau befand sich damals der Gemischtwarenhandel Johann Göbel.

Ruppichteroth ca. 1956

Im Bild sehen wir die Katholische Kirche St. Severin mit den umliegenden Häusern und den östlichen Bereich von Ruppichteroth um 1956. Der Köttinger Weg ist noch wenig bebaut. Man erkennt die Gärtnerei Vieten (Bildmitte) und den gegenüber liegenden landwirtschaftlichen Betrieb der Fam. Happ. Der Ruppichterother Teil des Köttinger Wegs endet auf dem von der Brölstraße nach Köttingen verlaufenden - noch ungeteerten - Weg. Das Haus im Rohbau in der Mitte oben wurde von der Fam. des Lehrers Fritz Finkenrath errichtet (heute Haus der Fam. Seifert). Das Haus am Bildrand oben rechts gehörte dem Malermeister Ernst Seuthe. Das Haus ist noch erhalten und steht heute auf dem Gelände der Fam. Jung. Das Haus im Rohbau oben links ist das frühere Feuerwehrhaus an der St. Florian Str. (die noch nicht besteht). Das rechts daneben liegende Gebäude wurde von einer Fam. Hans Henze bewohnt. Es steht heute noch in modernisierter Form an der Ecke St. Florian Str. / Glöcknersgarten. Rechts neben der Kirche sieht man noch den damaligen Friedhof sowie das alte Pastoratsgebäude. Alle Bilder dieser Reihe: Archiv Alois Müller. Vielen Dank für die Überlassung.
Neben der Katholischen Kirche erkennt man hier in der Mitte das damalige Schullandheim der Stadt Köln (1952-1981). Oben links sieht man die 1955 eingeweihte damalige Evangelische Volksschule (heute Gemeinschaftsgrundschule). Auf dem Bild ist sehr gut die damalige nördliche Ausdehnung des Ortes Ruppichteroth zu erkennen: die Ev. Volksschule, das Haus Seuthe und ein Einfamilienhaus oben an der Mucher Str. bildeten diese Grenze. Am Verlauf der Bäume kann man noch den Verlauf der alten Mucher Straße (heute Straße Am Wasserberg) erkennen, die im Bild links weiter über den Bacherhof nach Hambuchen verläuft.
In der Mitte auch hier wieder der Kirchturm von St. Severin. Davor sieht man die ehemalige Katholische Volksschule (mit Lehrerwohnung oben, letzte Bewohner: Fam. Sticker). Die Schule wurde 1852 erbaut und 1973 abgerissen. Der helle Anbau neben der Schule ist der Toilettenbereich. Der Holzbau links daneben ist die „Wirths Scheune", die zum an der Mucher Straße gelegenen landwirtschaftlichen Betrieb von Helmut Wirths gehörte. Das Wohnhaus am rechten Bildrand ist das von Änni und Josef Schmidt. Hinter den Bäumen stand im Anschluss an die Schulgebäude ein Schlauchturm der Feuerwehr mit Gerätehaus. Im Hintergrund (links neben dem Kirchturm) sieht man in der Höhe der damals noch nicht existierenden Oberen Hirschbitze ein Haus am Waldrand. Dieses heute noch existierende Haus gehört/e der Familie des Patentanwaltes Maxton, die im Krieg aus Köln nach Ruppichteroth ausgesiedelt worden war. (Informationen zum Bild von Anneliese Neuber).

Einschulung 1953 ev. Volksschule

4. Reihe (v.l. nach re.:) Hans Dietrich Lehmann, Friedrich Wilhelm Schmidt, Heinz Hugo Willach, Hartmut Höffgen,3. Reihe: Frl. Ibisch, Bärbel Steglich, Ines Gerwe, Marieluise Schmidt, Karin Preuß 2. Reihe: Waltraud Maron, Ilse Seuthe, Anita Heck, Inge Hüppelshäuser, Marlies Gerhards,1.Reihe: Günter Nördershäuser, Rudi Heinrichs

Erste Historische Tafel in Ruppichteroth vorgestellt

Am Do. d. 3.2.2016  wurde nach langer Vorbereitungszeit die 1. Historische Tafel von Ruppichteroth vorgestellt. Diese Tafel, der im Laufe der Zeit weitere folgen sollen, ist ein Gemeinschaftsprojekt von Schaufenster Ruppichteroth, Gemeinde Ruppichteroth und bilderbuch-ruppichteroth.de.
Sie ist derzeit im Schaufenster der Provinzial-Versicherung zu sehen und wird später am Rande des kleinen Kreisels aufgestellt.
Wenn Sie die folgenden Bilder größer sehen möchten, KLICKEN Sie auf das jeweilige Bild.


v.l. nach r.: Herr Müller (Schaufenster Ruppichteroth, SR), Frau Tauchmann (SR) Herr Seuthe (Bürgerverein Rupp.), Herr Bürgermeister Loskill, Herr Eilmes (bilderbuch-ruppichteroth.de), Herr Quadt (KSK), Herr Reintges (SR) Bild: S. Möller. Vielen Dank für die Überlassung.

Gruss aus Ruppichteroth Bröltal vom 3.7.1898

 

Dies ist die älteste uns vorliegende Postkarte aus Ruppichteroth, sie  wurde am 3.7.1898 abgeschickt. Sie ist dreigeteilt: oben links: heutige Burgstraße, links das Haus Lang, im Hintergrund die Katholische Kirche (hier noch mit dem damals charakteristischen mittleren Turm) und Haus Schorn; rechts: heutige Burgstraße mit dem Gasthof W. Willach (später Hotel und Kaufhaus Walter Schumacher, im linken Bildbereich die gegenüber liegende großzügige Gartenanlage des Gasthofs (heutiger Bereich Haus Ortsiefer). Auf der Straße flanieren die Paare der Ruppichterother Gesellschaft, in Bildmitte eine doppelspannige  Kutsche. Bildbereich links unten: Überblick über das Gesamtdorf zwischen den beiden Kirchen, im Vordergrund die Bröltalbahn,dahinter die Villa Daheim.
Bild: Archiv Alois Müller. Vielen Dank für die Überlassung.

Katholischer Kindergarten ca. 1954

1 Karl-Friedrich Seuthe, 2 Helmut Willach, 3 Siegfried Maron, 4, Klaus Steglich, 5 Beate Richert ..........................
Die weiteren Namen und weitere Bilder finden Sie HIER. 

1954: im Bild links die leibliche Schwester von Schwester Johanna: Frau Martin, von allen Kindern
liebevoll nur „Tante" 
genannt. Ein anderer Name war den Kindern gar nicht bekannt. 

Evangelische Volksschule Ruppichteroth 1957

1 Heinz-Walter Gottschlich,2 Horst Flöter,3 Ernst-Otto Wirths,4 Siegfried Maron, ......
Die weiteren Namen finden Sie HIER. Bild: Klaus Steglich. Vielen Dank für die Überlassung.

Film-Interview: „Vom Streichholzverkäufer zum Kirmesunternehmer"

Wolfgang Eilmes interviewt Willi Löbach für bilderbuch-ruppichteroth.de.
Ein Film von Dr. Dieter Schnell - aufgenommen am 29.8.2015

 

Zur Seite „Willi Löbach - Person des Monats" und zum Film-Interview.

 

„Wird der Märchenwald wieder eröffnet?" Interview mit R.-H. Geldsetzer

Im August 2015 führte bilderbuch-ruppichteroth.de ein Interview mit Rolf-Helmut Geldsetzer, dem heutigen Besitzer des früheren Märchenwaldes Ruppichteroth. 
Zum Interview

Märchenwald Ruppichteroth (1914 - 2003)

Der Märchenwald Ruppichteroth, auch Steiner Schlößchen genannt, war im letzten Jahrhundert DIE Freizeit-Attraktion des Bröltals und weit über die Region bekannt. bilderbuch-ruppichteroth.de dokumentiert die Geschichte dieses früheren Freizeitparks in Texten, Ansichtskarten, Presseberichten und Bildern. Wir zeigen, wie der frühere Freizeitpark heute aussieht und dürfen schon jetzt auf  einige in den nächsten Wochen erscheinende weitere Informationen (u.a. ein Interview mit dem derzeitigen Besitzer der Anlage, Herrn Rolf Helmut Geldsetzer) verweisen. Dabei wird Herr Geldsetzer ausführlich und mit interessanten Informationen auf die Frage eingehen: Gibt es eine Zukunft für den Märchenwald Ruppichteroth?

Wer die folgenden Bilder in größerer Ansicht sehen möchte, klickt bitte auf das entsprechende Bild.

„Willi Löbach: Aus dem Leben eines Kirmeskerls"

Willi Löbach sen. vor seinem Kirmes-Verkaufswagen
Willi Löbach sen. und seine Ehefrau Sofie bei einem Ausflug zur Müngstener Brücke.
Willi L. jun. mit seiner Ehefrau Lieschen und Schäferhund Prinz vor der Kirmesorgel.

Wenn Sie  die Bilder von Willi Löbach in größerem Format sehen möchten, klicken Sie bitte auf das entsprechende Bild.
Vorgespräche über eine Darstellung von Willi Löbach (früher Ahe, dann Hove, heute Eitorf)  im Rahmen der Reihe "Person des Monats" hatte ich schon vor einigen Jahren mit Willi Löbach geführt. Willi war von dieser Idee gleich begeistert: „Da mach ich mit". weiterlesen

Neue Reihe im bilderbuch-ruppichteroth.de: Auswanderer aus Ruppichteroth

Heute beginnen wir mit dem ersten Artikel einer neuen Reihe im www.bilderbuch-ruppichteroth.de: Auswanderer aus Ruppichteroth.

Wir möchten zeigen, wohin ehemalige Ruppichterother ausgewandert sind und wie sie in ihrer neuen Heimat leben.
Sollten Sie ehemalige Ruppichterother im Ausland kennen, informieren Sie diese über unsere neue Reihe und bitten Sie sie, sich mit uns in Kontakt zu setzen.

Zur Zeit haben wir Kontakte zu ehemaligen Ruppichterothern in den USA und in Australien. Wir freuen uns auf ihre Berichte.

Wir beginnen die neue Reihe heute mit einem Bericht von Sylvia Klinzmann, geb. Menzel, die 1987 mit ihrer Familie nach Spanien ausgewandert ist ............. /weiterlesen/

Sigrid, Peter und Sylvia Menzel (ca. 1965)
Sylvia Klinzmann, geb. M. (2014)

Interview mit Klaus-Udo Pack in Florida, USA:

„40-Stunden-Woche ade - wenn du krank bist und nicht zur Arbeit kommst, gibt's kein Geld... so einfach ist das "

Lesen Sie hier das vollständige Interview mit Klaus-Udo Pack....

Wolfgang Eilmes (bilderbuch-ruppichteroth.de) und Klaus-Udo Pack (re.) - früher Wilhelmstraße Rupp. - in Florida
Klaus-Udo Pack in seinem Betrieb in Florida.

Reihe: die ersten Fahrzeuge in Ruppichteroth

Martin Steimel (Hambuchen) mit seiner NSU Quick. Bilder: Wolfgang Steimel. Vielen Dank.

Der Bäckerwagen von Manz ca. 1955 auf Tour in Hambuchen (anschließend Giesselbach und Retscheroth). Hier vor der ehemaligen Gaststätte Goller.

Der Glockenturm in Bölkum

Einweihung des Glockenturmes 1979
Glocke bei Montage auf dem Holzgerüst
Einweihungsfeier, mit kurz vorher gewähltem Bürgermeister Ludwig Neuber, (in seiner ersten öffentlichen Rede)

Bernhard Amann aus Bölkum beschreibt die wechselvolle Geschichte der Glocke und des Glockenturms.

Fronleichnam in Hänscheid, ca. 1930

Fronleichnam am Haus Fischer, ca. Mai 1930 (damalige Dorfstraße, heutige Schmelztalstraße). Herr Buchta berichtet, dass man in Hänscheid davon erzählt, dass zu dieser Zeit im Ort 4 Triumphbögen für die Fronleichnamsprozession erstellt wurden. Das Bild zeigt die Straße am Vortag der Prozession, der Blumenteppich fehlt noch. (Bild: B. Buchta. Vielen Dank für die Überlassung).

Person des Monats: Helmut Klein (1905 - 1991)

„..............dann kommen Sie zum Kaufhaus Schumacher und da fährt die Straßenbahn nach Hambuchen ab".

Im Jahre 1905 in Wuppertal geboren, lebte er lange im Oberbergischen, bis er 1938 nach Ruppichteroth kam. Hier kaufte er später die alte Dorfschmiede von Meister Schmitt in der Burgstraße Nr. 11. Im Erdgeschoß ...... /weiterlesen/

Abriß Huwil Werke W 1 - Nov. 2014

Heute, am 26.11.2014, einem nasskalten,tristen und nieseligen Tag, fielen die Mauern des Verwaltungsgebäudes der ehem. Huwil-Werke bei laufendem Verkehr auf der Brölstraße. Das den Ortseingang prägende Bild der 4 Fachwerkhäuser - mit den früheren Wohnungen der Fam. Willach, das Haus des ehemaligen Bürgermeisters Eugen Bauer (erbaut ca. 1890) - sind ab heute Vergangenheit und unwiderbringlich verschwunden.

Huwil 1889 - 1912 und 2014

Bild:"Willach – die Firmengeschichte, 1889 – 1989“, Gebr. Willach Ruppichteroth, 1992. Vielen Dank für die Überlassung.

bilderbuch-ruppichteroth.de wird sich auch in Zukunft mit historischen Ereignissen befassen und nur in Ausnahmefällen über aktuelle Ereignisse berichten. Der Abriß der Huwil Werke W 1  ist eine solche Ausnahme. Nachdem wir auf mehreren Seiten die Vergangenheit der Fa. Huwil beschrieben haben, möchten wir nun die Weiterentwicklung des Huwil-Areals begleiten. Hierbei verzichten wir auf die textliche Begleitung dieser Entwicklung und beschränken uns auf die Darstellung von Bildern in Form von Diashows zu verschiedenen Stadien der Entwicklung hin zum neuen Einkaufscenter „Huwil Center".  Die textliche Erläuterung des Fortschrittes können Sie den Links zu den jeweils aktuellen Presseartikeln entnehmen.

Wir danken den Mitarbeitern der für Abriß zuständigen Fa. Prangenberg und Zaum, die uns die Möglichkeit geben, die Entwicklung des Projektes zu dokumentieren.

Interessierte Besucher unserer Seite können so den Fortgang der Entwicklung mitverfolgen, auch wenn sie nicht die Möglichkeit haben, das Gelände zu betreten. 

Weitere Informationen zur Geschichte der Huwil-Werke:

 „HUWIL 1889 - 2012"

Diashows:

Huwil Werk 1 und Werk 2 - 2011

Abriß der Huwil Werke W 1 - Feb. 2014

Presseberichte zum Abriß der Huwil Werke und zur Planung des Einkaufscenters:

 „Huwil-Abriß beginnt Ende Juli"   (broeltal.de vom 15.7.2014, am Ende des Artikels finden Sie weitere Links zum Thema)

„Die Bagger sind angerückt" (Extrablatt v. 13.8.2014)

„Huwil im Wandel - Die Abbrucharbeiten gehen zügig voran" (Extrablatt v. 27.8.2014)

„Einkaufscenter mit Schwalbenhotel" (Kölner Stadt-Anzeiger v. 26.8.2014, am Ende des Artikels finden Sie weitere Links zum Thema )

Film

„So sah Huwil kurz vor dem Abriss aus" (broeltal.de auf youtube , 26.8.2014)

Die Burgstraße um 1920:

Burgstraße – Blick von Westen nach Osten um 1920. Auf der Treppe links sitzen die Kinder vor dem Schaufenster eines heute nicht mehr vorhandenen Hauses bzw. Ladens: dem Kolonialwarenladen der Fam. Baumgärtel. Bei Vergrößerung des Bildes kann man auf dem Schild links neben dem Schaufenster lesen, dass dort u.a. Textilien, Handarbeiten, Cigarren, Cigaretten und Schreibwaren verkauft wurden. Das Haus brannte ca. 1925 komplett ab und wurde nie wieder aufgebaut. Auf dem Grundstück errichtete später Otto Lang jun. sein Wohnhaus. Der Geschäftsmann Baumgärtel zog nach dem Brand nach Niederkassel, wo er auch als Bürgermeister fungierte. (Informationen von Hartmut Höffgen) Bild: Gerd Biallas. Vielen Dank für die Überlassung.

Die ersten Fahrzeuge in Ruppichteroth

Bilderreihe „Die ersten Fahrzeuge in Ruppichteroth" (- ca. 1965).
Wenn Sie ein Bild in größerer Ansicht anschauen möchten, klicken Sie auf das Bild.

Haben Sie noch Fotos von solchen Fahrzeugen ? Bitte melden (Tel. 02295-6315).

Kegelclub „Hä Wackelt"(1928)

Der Kegelklub "Hä Wackelt" (1928). Sie kegelten auf der Bahn im Hotel zur Krone. Bild: Helmut Zimmermann. Vielen Dank für die Überlassung.

Lebensmittel Wilhelm Lutter:

Herr R. Lutter-Günter hat dem bilderbuch-ruppichteroth.de eine Reihe von Bildern des früheren Lebensmittelgroßhandels Wilhelm Lutter (heute Gelände von Blumenhandel Eymold) zur Verfügung gestellt, die wir hier demnächst veröffentlichen werden.
Im Bild rechts das Wohnhaus (obere Etagen) mit Büroräumen (Erdgeschoß), mit der Aufschrift, die Lagerhallen, 3 LKWs und 1 Anhänger der Fa. Wilhelm Lutter. In der Bildmitte erkennt man die Schienen der Bröltalbahn. Bild ca. 1946/47.
Vielen Dank an Herrn Lutter-Günther für die Überlassung der Bilder.

Wenn Sie das Bild in größerer Ansicht sehen möchten, bitte auf das Bild klicken.

Ruppichteroth 2010

Bild: Klaus Stöcker. Vielen Dank für die Überlassung.
Wenn Sie das Bild in Originalgröße sehen möchten, klicken Sie bitte auf das Bild.

Heinrich Schöpe - Kriegserfahrungen eines jungen Ruppichterothers

Heinrich Schöpe aus Velken (heute 87 Jahre und in Bonn lebend) war ein  13-jähriger Hollenberg-Schüler, als der 2. Weltkrieg begann. Mit 18 Jahren wurde er 1944 zum Militärdienst eingezogen und an die Ostfront (Polen) verlegt. Vier Monate später blickte er im Schützengraben in den Lauf einer russischen Kalaschnikow. Der russische Soldat hätte ihn - wie viele der flüchtenden deutschen Soldaten - erschießen können, entschied sich aber dafür, Heinrich Schöpe am Leben zu lassen. Es folgten fast 5 Jahre in russischer Gefangenschaft. Am 27. November 1949 kehrte Heinrich Schöpe im Alter von 23 Jahren zurück nach Velken ins elterliche Haus zurück.
Diese Zeit hat Heinrich Schöpe in den letzten Monaten für www.bilderbuch-ruppichteroth.de in einer beeindruckenden Darstellung mit vielen Originaldokumenten (Bildern, Feldpostbriefen u.a.) beschrieben. Heute (6.3.2014) - und danach in unregelmäßigen Abständen - veröffentlichen wir die ersten Teile dieses historischen Zeitdokuments. 

Bild: Heinrich Schöpe bei der Bearbeitung seiner Kriegserfahrungen am Computer.

Bergbau in Ruppichteroth

Kennen Sie diese „Löcher" oder „Kuhlen" in der Landschaft im Raum Ruppichteroth? Es gibt viele davon.

Diese „Löcher" oder "Kuhlen" sind nicht wie Täler oder Siefen durch die Natur angelegt worden, sondern durch unsere Vorfahren in früheren Jahrhunderten in harter Arbeit entstanden, als man dort Kalk, Eisenerz und Grauwacke abbaute.

Klicken Sie auf die Bilder, wenn Sie diese in größerer Ansicht sehen möchten.

Weiter zum Thema Bergbau in Ruppichteroth

Bild: Wolfgang Eilmes.
Bild: Wolfgang Eilmes.

Neue Seite/n, neues Layout, neue........

Frühere und regelmäßige Besucher der Seite (ja, die gibt es wirklich) www.bilderbuch-ruppichteroth.de werden (hoffentlich) sofort beim Öffnen dieser Seiten einige Veränderungen erkennen.

Sie wurden notwendig, da ich beim Start der Seite im Juni 2011 nicht ansatzweise mit der Resonanz auf die ersten Veröffentlichungen und der Vielzahl an eingereichten Bildern rechnen konnte.

Dadurch wurde es einerseits immer schwieriger, den Überblick über das schon Veröffentlichte UND das noch Einzufügende zu behalten und andererseits die Bilder oder Texte in einem angemesssenen Zeitraum zu veröffentlichen. In Kurzform: so, wie ich gestartet war, wurde es zu kompliziert. Daher diese Änderungen. Für Experten: ich bin von Joomla auf typo3 umgestiegen.

Ich hoffe, Sie sehen das genau so wie ich und die ersten Probebesucher:

  • das Design ist moderner geworden
  • die Struktur der Gesamtanlage ist übersichtlicher geworden: die wichtigsten Menüpunkte finden Sie jetzt OBEN in der Leiste.
    Und in der rechten Spalte finden Sie weitere, direkt aufrufbare, interessante Seiten
  • die Struktur der einzelnen Seiten ist übersichtlicher geworden
  • es gibt viel mehr interne Verlinkungen: z. B. finden Sie die tollen Luftaufnahmen z. B. von Klaus Stöcker (u.a.) jetzt nicht nur unter dem Menüpunkt „Luftbilder", sondern auf vielen weiteren Seiten, wo sie inhaltlich hin passen
  • (Neue) Bilder können nun größer dargestellt werden. Insbesondere die schon angesprochenen Luftbilder habe ich so eingestellt, dass sie nur auf die Bilder zu klicken brauchen, um diese in einer Größe von bis zu 15.000 Pixeln anschauen zu können
  • neue Bilder auf neuen Seiten werden grundsätzlich mit diesem Vergrößerungs-Effekt eingestellt. Erstes Beispiel ist die soeben eingestellt Reihe von Wolfgang Steimel zu „100 Jahre Volksschule Hambuchen", wo Sie jedes Bild durch Anklicken vergrößert anschauen können.

Und bei dieser Generalüberholung haben wir auch gleich einmal die Bilder gezählt: auf www.bilderbuch-ruppichteroth.de finden Sie inzwischen mehr als 1.400 Bilder (Bilder, die mehrfach erscheinen, werden dabei nur einmal gezählt), fast alle kommentiert und zahlreiche Texte.

Dies war nur durch Ihre und Eure Mithilfe möglich. Vielen Dank dafür.

Ich freue mich auf weitere Bild- und Textbeiträge.

Wolfgang Eilmes

im Februar 2014

Wolfgang Steimel hat eine interessante Dokumentation (ca. 50 Bilder mit Kommentaren) zu „100 Jahre Volksschule Hambuchen " eingestellt.

Der Ursprung: Das Motorradrennen „Schönenberger Kurs" (1951/1952).Hier Dr. Helldobler und der Sieger der Klasse - 100 ccm: Kurt Steinhausen.
Startvorbereitungen der 1. Rhein. Christophorusfahrt am 1.5.1953 auf dem früheren Schönenberger Sportplatz.Der Porsche im Vordergrund gehört dem Mäzen der Veranstaltung: Wilhelm Lutter,dem in den Gebäuden der heutigen Fa. Eymold einen Lebensmittelgroßhandel betrieb.Die VWs im Hintergrund sind seine Firmenwagen.
Start der Christophorusfahrt 2012.Auf dem ADAC-Motorrad: der ADAC-Ehrenvors.Otto Flimm, der 1953 den Sieg in der Hauptklasse beim „Schönenberger Kurs" erzielte. Starter: Bürgermeister Loskill.(Bilder: Günter Schmitz, Wolfgang Eilmes).

Will Glahe, der  „Polka- König" der 50er und 60er Jahre,

der von 1947 - 1950 in Ruppichteroth/Kammerich lebte, im Gasthaus Schorn  mit seinem Orchester probte und im Saal des „Hotel zu Krone" sein erstes Nachkriegskonzert vor der anstehenden Deutschland-Tournee gab, wäre am 12.2.2014 102 Jahre alt geworden.
Da seine Stücke inzwischen auch wieder über das Internet zu hören sind, hier eine kleine Erinnerung.  Sie möchten mal eines seiner bekanntesten Stücke hören? Hören Sie mal rein: „Rosamunde / The Beer Barrel Polka" .    
Es gab kaum ein Unterhaltungsorchester oder einen Unterhaltungskünstler in der Welt, der dieses Stück nicht im
Repertoire hatte. Hören Sie - wenn Sie wollen - hier die Interpretation dieses Stückes durch den großen amerikanischen Pianisten LIBERACE
aus einer seiner Shows in Las Vegas oder die Version von James Last .

Weitere Informationen zu Will Glahe.

Schäng

Kein anderer Artikel im bilderbuch-ruppichteroth.de hat bisher eine solche Resonanz gehabt wie der Artikel über den Musiker Schäng Schneller. Insbesondere nach der Veröffentlichung eines Berichtes im Kölner Stadt-Anzeiger meldeten sich eine große Zahl von Personen beim Autor, die sich zum Teil nur für die Geschichte und die damit verbundenen Erinnerungen an die Kindheit bedankten, zum Teil aber  auch herzerfrischende Geschichten über ihre Erinnerungen an Schäng mitteilten, die ich hier zum Teil und auszugsweise veröffentliche.

Mit einer besonders interessanten Ergänzung zu den bisherigen Ergebnissen möchte ich beginnen:
mit einem Lied des Eitorfer Männer-Gesang-Vereins ("Komm mal nach Eitorf"), in dem in Strophe 3  "Schängela" besungen wird :
"..................

Feste feiern, wie sie fallen, das ist in Eitorf gar nicht schwer,
Kirmes oder Fastelovend, da geht es bei uns hoch her.
Tanzen, singen, schunkeln, lachen, dazu ein Kölsch vom Faß,
Und spillt der Schängela op der Quetsch,
dann macht es doppelt Spaß!


Komm mal nach Eitorf, Mittelpunkt im Siegtal.
Komm mal nach Eitorf,es lohnt sich in jedem Fall.
Komm mal nach Eitorf, mein Freund dann wirst du sehn,
Bei uns in Eitorf, da ist es wunder-,da ist es wunder-
da ist es wunderschön."

 

Hier können Sie sich diese Strophe anhören:

Eitorfer Männergesangverein mit dem Lied/der Strophe über „Schäng"

Wenn Sie dieses Lied nicht hören können - z. B. weil Sie den Abspiel-Button nicht anklicken können - , versuchen Sie's einfach mit einem anderen Browser. Mit Firefox und Chrome klappt das Abspielen (bei mir), mit dem Internet-Explorer nicht.

Aufnahme des Eitorfer Männer-Gesang-Vereins aus dem Jahre1998 anläßlich des 125-jährigen Bestehens des Chores.
Musik: Roland Wiese, Text: Markus Ennenbach, Chorsatz Rolf Pohle.
Das Tondokument wurde zur Verfügung gestellt von Markus Ennenbach und Karl-Josef und Margret Schyns.
Vielen Dank auch an den Vorstand des MGV Eitorf für die Genehmigung zur Präsentation des Liedes auf dieser Seite. 

zum Artikel über Schäng

Künstlerehepaar Pensberg