Bilderbuch Ruppichteroth

Erinnern Sie sich?

Als ich im Jahr 2011 die Seite www.bilderbuch-ruppichteroth.de begann, hatte ich keinen wirklichen Plan und auch keine Idee, wie sich dieses Projekt (Über dieses Projekt) entwickeln würde. Einer der Ideengeber, Herr Roland Klinger aus Niederkassel, der dort mehrere ähnliche Seiten (z. B. https://www.roland-klinger.de/Mondorf/index.htm) betreibt, sagte mir damals, dass man nach etwa 2 Jahren für eine Gemeinde unserer Größe alle noch verfügbaren Bilder und Geschichten gesammelt habe. Danach sei nicht mehr viel Neues zu erwarten.
Nach nunmehr fast 10 Jahren hat die Beteiligung von unzähligen Personen, Firmen, Vereinen und Institutionen jedoch und erfreulicherweise zu einer fast unüberschaubaren Vielzahl von Dokumenten, Bildern, Urkunden und Geschichten geführt, die bisher nur zum Teil veröffentlicht werden konnten. Und regelmäßig erhalte ich aus ebendiesen Quellen, aber auch von ehemaligen Ruppichterothern, die irgendwo in der weiten Welt (USA, Australien, Europa) wohnen, Rückmeldungen, aber auch Materialien für das ein oder andere Thema.
In den letzten Jahren durfte ich die Archive von Karl Schröder, Erwin Heinrichs und Alois Müller übernehmen, die Tausende Bilder oder Dokumente enthalten, die erst einmal gesichtet werden wollen.

Und bei dieser Sichtung findet man dann oft interessante Bilder oder Dokumente, die man aber keinem bisherigen Thema zuordnen kann. Aus diesem Grund erhält bilderbuch-ruppichteroth.de ab sofort ein neues Kapitel  „Erinnern Sie sich?". Hier werden in in unregelmäßigen Abständen und vor allem in ungeordneter Reihenfolge Dokumente oder Bilder gezeigt, die aktuell keinem Thema zugeordnet werden können, die aber vielleicht den einen oder anderen  „an früher" erinnern.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß und viel interessante und schönen Erinnerungen mit dem neuen Kapitel.

Wolfgang Eilmes

Ruppichteroth, im Mai 2020

 

TV 1888 Ruppichteroth - 1956

1. Reihe v. li.: Heinz Liebchen, Werner Jung, Josef Bestgen, Paul Stommel, Hannes Beiert, Erika Hering, Dorothea Vieten, Doris Meinhard, Brigitte Eichner
2. Reihe v. li.: Peter Löbach, Willi Heismann (Vereinswirt), Emil Nördershäuser (Geschäftsführer), Franz Nagel, Heinz-Günter Meinhard, Fritz Fischer, Heinrich Gerhards, Doris Hundhausen, Ellen Bertram, Anneliese Weber, Ellen Bergmann
3./4. Reihe v. li.: Gerd Schwarzbach, Reinhold Altwicker, Kurt Meier (Tambourmajor), Arno Schwarzbach, Hans Weitzel, Leo Menzel (stv. Vorsitzender), Martin Steglich (1. Vors.), Otto Kalisch (Ehrenvorsitzender), Ernst-Willi Bickenbach, Erika Willach, Marlies Stommel, Magdalene Meinhard, Gertrud Heide, Ruth Löbach, Renate Nördershäuser. Das Foto entstand am 8.9.1956 auf den Stufen der damaligen evang. Volksschule (heute Gemeinschaftsgrundschule) anläßlich der Einweihung der damals vereinseigenen Turnhalle (heute Turnhalle der Grundschule).

Info-Tafel am ehemaligen Ruppichterother Bahnhof (ca. 1950)

Schwimmbad/Badeanstalt Ruppichteroth

In heißen Sommern wie 2020 wünscht man sich gelegentlich eine Abkühlungsmöglichkeit, z. B. in einem öffentlichen Schwimmbad. Und ein solches - unter dem Namen „Badeanstalt" - hatten wir tatsächlich in Ruppichteroth von 1934 -1966 auf dem heutigen Gelände des Penny Supermarktes. (Bilder: Archiv bilderbuch-ruppichteroth.de)
Weitere Bilder und Informationen zur damaligen „Badeanstalt" finden Sie HIER.

1984: Überbreite Bröl-Brücke nach Velken eröffnet - ein Relikt des Kalten Krieges

1984 wurde die überbreite Bröl-Brücke nach Velken eröffnet. Sollten Sie sich - wie der Autor dieser Zeilen - in den vergangenen Jahrzehnten auch schon mal gefragt haben, warum ein Ort (z. B. Velken) über eine solch breite Brücke, ein anderer Ort (z. B. Kammerich, von Ahe aus) nur über eine einspurig zu befahrende Brücke zu erreichen ist, hier ist die Erklärung. Hartmut Höffgen aus Velken kennt den Grund:
„Die Velkener Brücke wurde im Kalten Krieg geplant undgebaut,  sie ist so groß dimensioniert weil damals die Raketenabschussbasis in der Nutscheid bestand und für den Fall, dass die Nachschubversorgung über das Siegtal gestört wäre, sollte dies über Velken und Krahwinkel erfolgen. Da wäre sicher ein Weg durch den Wald mit Bergepanzern errichtet worden." Vielen Dank für diese Information.

Herbert Hohn (aus Thal) als Matrose auf der Gorch Fock

An der Riviera

Nach 2 Jahren auf der Gorch Fock kehrte Herbert Hohn (1937 - 2001) nach Ruppichteroth- Thal zurück, studierte und arbeitete dann als Lehrer an der damaligen Hauptschule in Waldbröl.

Tanzkapelle TABU