Ortsbilder Schönenberg 2

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Futterkrippe: Im Juli 1971 eröffnete der Hotelier Günter Schmitz neben seinem Hotel und dem Restaurant an der Brölstraße einen Imbißstand, der wie kaum eine andere Lokalität entlang der gesamten Brölstraße von Hennef bis Waldbröl bis heute bei groß und klein und weit über unsere Region bekannt ist. „Bis zur Futterkrippe und dann noch …km“ ist eine oft benutzte Wegbeschreibung für auswärtige Besucher unserer Region. Die Futterkrippe war bis 1989 im Besitz von Günter Schmitz und wurde danach an die heutige Inhaberin verkauft. In den 80er Jahren war die Futterkrippe für 2 -3 Jahre verpachtet und brannte in dieser Zeit einmal komplett ab. Im Bild sehen Sie die erste Futterkrippe, die lediglich aus dem Küchenraum und der Ausgabetheke bestand.Bild: Günter Schmitz. Vielen Dank für die Überlassung.
Futterkrippe 1973.Hier sehen Sie die erste Ausbaustufe mit den Stehtischen vor der Ausgabetheke.Bild: Günter Schmitz. Vielen Dank für die Überlassung.
Schönenberg im Schnee, ca. 1950 : Brölstraße, Kurve in Höhe der früheren Gaststätte Schmitz, etwa Einmündung zur Eitorfer Straße. Neben der Straße erkennt man die Gleise der Bröltalbahn, die hier bis 1954 verkehrte. Rechts erkennt man den alten Fuhrweg,die frühere Verbindung zur Kirche und zum Kloster. Dieser Weg begann weiter westlich als die heutige Straße, also etwa in Höhe des Gasthof Schmitz. Bild: Gerd Biallas. Vielen Dank für die Überlassung. Zu diesem Bild erreichten uns am 30.12.2015 die folgenden Informationen von Herrn Carsten Gussmann (Leiter des „Rhein-Sieg Eisenbahn-Museums" in Asbach): „Soeben habe ich mir die Ortsbilder Schönenberg 2 angesehen. Auf dem Bild ist das nur von 1929 bis 1935 verwendete Signal 51 klar erkennbar, demnach stammt die Aufnahme aus dieser Zeit. Es handelt sich bei dem Signal um die beiden Rauten übereinander in der rechten Bildhälfte (man sieht die Rückseite). Es zeigte dem Lokführer von Zügen aus Richtung Hennef an, dass hier der Bahnhofsbereich von Schönenberg begann (Bahnhofsgrenzsignal). Bestimmte Züge (das stand in den Dienstfahrplänen) mussten an dieser Stelle anhalten und duften erst dann weiterfahren, wenn sie vom Gegenzug mittels Pfeifsignal in den Bahnhof „gerufen“ wurden (es duften nie zwei Züge gleichzeitig in Bahnhof einfahren). Nach 1935 wurde die Doppelraute gegen eine trapezförmige Tafel ausgetauscht. Zur Bahnhofsgrenze: Ein Bahnhof beginnt nicht an der ersten Weiche, sondern immer ein Stück davor, um Rangierfahrten zu ermöglichen. Rangierfahrten durften nie über die Bahnhofsgrenze hinaus stattfinden." Vielen Dank an Herrn Gussmann für diese Informationen.
Schönenberg im Schnee, ca. 1950: Blick vom Kirchberg auf Bahnhofsgebäude, Schienen, Brölstraße und "Gasthof zur Linde".Bild: Gerd Biallas. Vielen Dank für die Überlassung.
Schönenberg im Schnee, ca. 1950: Haus Müller Anfang der 50er Jahre, Fachgeschäft für Uhren, Gold- und Silberwaren, Optik,Radio und Foto. Rechts daneben befand sich das Cafe und die Konditorei Pick.Bild: Gerd Biallas. Vielen Dank für die Überlassung.