Wasserleitungsverein Hambuchen

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Aus der Chronik des Wasserleitungsverein Hambuchen, die zu dieser Zeit von Lehrer Bruss geführt wurde:

Als im Jahre 1886 das Schulhaus in Hambuchen gebaut wurde, fasst man auch eine unterhalb des Schulgartens gelegene Schöpfquelle in Bruchsteine ein. Außer einem gemauerten Schöpfbrunnen in Steimels Garten diente dieser eigentliche Schulbrunnen der Ortschaft Hambuchen zur Wasserversorgung……. Vor der Gastwirtschaft Hücker stand auf einem 24 Fuß tiefen Brunnen eine Saugpumpe. Das Wasser war eisenhaltig und zuletzt ungenießbar……Unhygienisch war vor allem das Schöpfen mit untrüben Eimern und Milchkannen, was dann sogar manchmal zu Streitigkeiten führte........... als im Frühjahr 1928 Herr Kreisbaurat Höringken aus Siegburg nach Besichtigung des Brunnens mir versicherte: „Ich sorge dafür, dass die Schule Wasserleitung bekommt!“..........Ich hörte vom sogen. Grundbrunnen auf Schumachers Weide bei Gießelbach. In Turnstunden legte ich mit den Knaben der Oberstufe die Quelle frei......Vor Weihnachten 1932 berief Herr Bürgermeister Manner, dem wir nicht zuletzt den Bau der Leitung verdanken, eine Versammlung der Einwohner von Hambuchen bei Herrn Hücker ein, zwecks Gründung eines Wasserleitungsvereins......Die Arbeiten dauerten bis 10. August 1933. Am 11.August 1933 wurde die Leitung in Betrieb genommen und das schöne Werk der Gemeinschaftsarbeit in einem für die Teilnehmer unvergesslich schönen Wasserfest am Hochbehälter würdig gefeiert.

Am 11. August 1933 wurde die Leitung in Betrieb genommen und das schöne Werk der Gemeinschaftsarbeit in einem für die Teilnehmer unvergesslich schönen Wasserfest am Hochbehälter würdig gefeiert: