Mit Leonard Menzel  möchte ich die Reihe  „Person des Monats“ fortsetzen. In dieser Reihe sollen Sie  als Betrachter des bilderbuch-ruppichteroth.de die Möglichkeit haben, weitere
Informationen,Kommentare und Bilder dieser Personen einzubringen.
Schicken Sie mir Ihre Informationen, Kommentare und Bilder zu Leo Menzel, die ich dann auf dieser Seite veröffentlichen werde.

L. M. - Impressionen 1  - L. M. - Impressionen 2 - L. M. - Lebenslauf - geschrieben von Rita Menzel - L. M. - Nachruf (von Pastor Hendricks) 

Leonard Menzel
16.1.1921 – 19.1.1983



Leo/Leonard Menzel war von 1949 - 1980 als Lehrer und Schulleiter an der Katholischen Volksschule (später Gemeinschaftshauptschule) in Ruppichteroth und der einklassigen Schule in
Hambuchen tätig.
Er war Pädagoge aus Berufung und hat durch sein Wirken bei vielen seiner Schüler bleibende Einflüsse und Eindrücke für ihr späteres Leben geschaffen. Noch heute spricht man von ihm
respektvoll als "Lehrer Menzel", sein Beruf wurde gleichsam Bestandteil seines Namens. 
„In seiner langjährigen Tätigkeit hat Herr Menzel vielfach zwei Generationen einer Familie unterrichtet. Durch unermüdliche Arbeit, persönliche Zuwendung und pädagogisches Geschick hat er im Lehrerkollegium sowie bei Eltern und Schülern viel Anerkennung und Respekt gefunden. Er hat seiner Schule einen hervorragenden Ruf verschafft und war in allen Bevölkerungsteilen hochgeachtet und beliebt." (Bürgermeister und Gemeindedirektor der Gemeinde Ruppichteroth im Januar 1983).   

Stationen seines Lebens:

16.1.1921

geb. in Leubus an der Oder (Schlesien) als drittes von 6 Kindern des
Hauptlehrers Johann Menzel und  Franziska Menzel, geb. Keylich.

ab 1927

Besuch der  Katholischen Volksschule Leubus. Als Junge liebt er es, in der Natur zu sein, in der Oder zu schwimmen und mit dem Paddelboot zu fahren.

1939

Abitur

1940

Einberufung zur Wehrmacht.

1949

als Funker in Norwegen.

1943

erlebt er als Leutnant die Schrecken des Krieges in Russland. Bei Kiew wird er durch einen Lungenschuss schwer verwundet.

1945

Bei Kriegsende gerät er in ein Gefangenenlager auf der Halbinsel Eiderstedt in Dänemark.

1946   

findet er seine Familie wieder, die aus Schlesien ins Münsterland geflüchtet ist. Er handelt auf dem Schwarzmarkt mit Kuhketten, die er in Süddeutschland gegen Nahrungsmittel eintauscht.

1947

beginnt er eine Ausbildung amLehrerseminar in Alsfeld an der Leine, wo er seine spätere Frau Rita kennenlernt. Studium bis 1949.

16.5.1949

tritt er seine erste Stelle an der Katholischen Volksschule Ruppichteroth an. Er wohnt zunächst in einem  Zimmer des Bauernhofs Wirths und später in einer Lehrerwohnung an
der Evangelischen Kirche.

1952 

Heirat mit Rita Kasperkowitz, geb. 1926 in Neisse (Schlesien) auf dem Standesamt in Ruppichteroth/Schönenberg. Als 1954 die Zwillinge geboren werden, lebt die Familie in einem Haus an der Marktstraße zusammen mit der Familie des Lehrers Richert

1954/1957/1958

Geburt der 4 Kinder

1956-1964

Leitung der einklassigen Schule in Hambuchen

Ab 1964

Leitung der Volksschule (später Hauptschule) Ruppichteroth

1966

Umzug ins eigene Haus in Ruppichteroth 

1980

wird er mit 59 Jahren wegen Lungen- und Herzerkrankung frühzeitig pensioniert

18.1.1983

gestorben

 

           1939

             1946

              1948

 Bilder: Klaus Menzel. Vielen Dank für die Überlassung. 

Rita und Leo Menzel in den 80er Jahren  (vor der Kirche von Erqui in Frankreich).
Bild: Klaus Menzel. Vielen Dank für die Überlassung. 

Leo Menzel (letzte Reihe rechts) mit seinen Schüler/n/innenvor der Katholischen Volksschule in Ruppichteroth. Weiterhin in der letzten Reihe: von links: Pastor Döring, Lehrer Sticker und „Fräulein“  Ryba. Bild: Klaus Menzel. Vielen Dank für die Überlassung.

Leo Menzel (2. v. links)  im privaten Kreis anläßlich der Verabschiedung von Lehrer Bruss  (rechts im Bild)  (1956), weiterhin zu erkennen sind dieRatsmitglieder Dohrmann und  Böhmer. Bild: Klaus Menzel. Vielen Dank für die Überlassung. 

Vor der Katholischen Volksschule: von links: Pastor Döring, Herr Maron (Leiter der Evang. Volksschule), Frau Woiwotka-Stommel, HerrMenzel, Herr Klein.  Bild: Klaus Menzel. Vielen Dank für die Überlassung. 

Leo Menzel im Dienst – bei der Pausenaufsicht morgens vor dem Unterricht. Bild: Klaus Menzel. Vielen Dank für die Überlassung. 

Leo Menzel (als Mitglied des Vorstandes des Turnvereins)  (vorletzte Reihe, Mitte) ca. Mitte der 50er Jahre. Bild: Klaus Menzel. Vielen Dank für die Überlassung. 

Leo Menzel (als Mitglied des Vorstandes des Turnvereins)  (letzte Reihe, Mitte) ca. 1960. Bild: Klaus Menzel. Vielen Dank für die Überlassung.