Der Märchenwald heute (2015)

Wie schon an anderer Stelle ausführlich beschrieben, wurde der Märchenwald als zu besichtigende Einrichtung 2004 geschlossen.

Die Familie Geldsetzer hat den Park jedoch bis heute als solchen erhalten. Ein Teil der Gebäude und Skulpturen stehen noch an ihren Stellen. Andere wurden abgebaut oder sind nicht mehr zugänglich, da sich die Natur im Laufe der Zeit weiterentwickelt hat und aus einem behutsam gepflegten naturnahen Wald eine unzugängliche Wildnis entstanden ist. 

Im Jahre 2015 hatte die Familie einen kleinen Teil der Anlage an einem Sonntagmorgen im Mai für einen ausgewählten Besucherkreis freigegeben. Viele der Teilnehmer fühlten sich sofort wieder an ihre Besuche in der damaligen Anlage erinnert. 

Die folgenden Bilder vermitteln einen Eindruck vom heutigen Aussehen des früheren Märchenwaldes.

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Der Märchenwald heute (2015) in Bildern:

Das imposante Eingangstor ist heute noch vorhanden. Hier drückte so manches neugierige Kind erwartungsvoll vorsichtig die Klinke zum damaligen Märchenwald herunter. Das Eingangstor zum ehemaligen Märchenwald liegt heute am Fachwerkwanderweg. Wanderer können heute anhand der Information eine kleine Ahnung davon bekommen, dass sich hier vor Jahren und Jahrzehnten die Türe in eine geheimnisvolle Welt aufgetan hat.
Derzeitige Information am Eingangstor.
Zugewachsen, aber noch vorhanden ist das „Reich der Zwerge“.
„Reich der Zwerge“
Hinter diesem Fenster fiel Dornröschen vor langer Zeit in den „Hundertjährigen Schlaf“. Ein Königssohn hatte die Chance es eines Tages wachzuküssen.
Schloss Homburg bei Nümbrecht, im Jahre 1914 als Modell nach einem alten Stich nachgebaut, wird jedes Jahr von einer Pflanzendecke überwuchert. Im Jahre 2015 wurde es nochmals freigelegt.
Einige der ehemaligen Märchenwaldhäuschen werden heute für private Zwecke genutzt.
Hier klopften Hänsel und Gretel einst an – das Hexenhäuschen.
Hier klopften Hänsel und Gretel einst an – das Hexenhäuschen.
Das Haus von Schneewitchen
Die Pflanzenwelt spiegelt sich in den Glasscheiben des „Schneewittchen und die 7 Zwerge“. Normalerweise ruhen die Figuren gut verpackt in Kisten. Im Jahre 2015 durften sie mal für kurze Zeit an ihren alten Platz zurück.
Schneewitchen
Diese Blumensäule hatte Gustav Hartmann im Winter 1942 fertiggestellt.
Auch dieses Türmchen hatte Gustav Hartmann im Winter 1942 fertiggestellt.
Neben der Nachbildung von „Schloß Homburg“ (siehe oben), gilt diese Säule mit der Jahreszahl 1914 als das älteste Zeugnis des Steiner Schlösschens, welches den Grundstein, des Märchenwaldes bildete.
Die Pflanzenwelt in diesem Park war stetigen Veränderungen unterworfen. Wo mal Kühe unter Obstbäumen weideten (vor Begründung des Märchenwaldes) wurden Wege angelegt und eine blühende Pflanzenwelt geschaffen. Einzelne Bäume wuchsen schnell und in wenigen Jahrzehnten entwickelte sich ein Wald. Dort wo einzelne Bäume wieder entfernt wurden, haben heute auch blühende Stauden wieder eine Chance.

Bilder: Nr. 1: Rolf Helmut Geldsetzer, alle anderen: Wolfgang Eilmes