27. Mai 2012: 150. Jahrestag der Inbetriebnahme der Bröltalbahn am 27.5.1862

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Die Geschichte der Bröltalbahn (Kurzfassung)

27.05.1862

Fertigstellung  und Eröffnung der ersten Strecke der späteren "Brölthal Eisenbahn" als Pferdebahn von Hennef nach Schönenberg und von dort ins Saurenbachtal (Erzbergwerke). 

06.09.1870

Eröffnung der Verlängerungsstrecke Ruppichteroth – Waldbröl (nur Gütertransport)

1883

Die Brölthaler Eisenbahn erweiterte ihr Schmalspurnetz um die Strecken:
- Hennef – Asbach
- Hennef – Niederpleis – Beuel (Anschluß an die Rheinschifffahrt)
- Niederpleis – Oberpleis (ab 1893 bis Herresbach), ab 1902 bis Rostingen)
- Niederpleis - Siegburg
Die Gesamtlänge des Streckennetzes der Brölthaler Eisenbahn betrug nun 87,3 km.

1913

Täglich fuhren zwei reine Personenzüge, 6 gemischte Züge, 2 reine Güterzüge

1921

Umbenennung der „Brölthaler-Eisenbahn AG“  in „Rhein-Sieg-Eisenbahn AG“

1925

Erster Einsatz von Omnibussen (später auch mit Anhängern) zusätzlich zum Schienenverkehr.


04.11.1940

Infolge der Unterspülung  der Schienen nach einem Hochwasser  stürzte ein Triebwagen in der Dunkelheit (22:30 Uhr)  gegenüber dem Ingesauelerhof in  Ingesauelermühle in die Bröl. Von den 18 Insassen der Bahn starben 4 in den reißenden Fluten der Bröl.

31.01.1953

19:33: Uhr:  letzte Triebwagenfahrt von Waldbröl nach Benroth.
Anschließend Abbau der Schienen auf der Strecke Ruppichteroth – Waldbröl.

01.04.1954

Die letzte Bahn fährt aus dem Raum Ruppichteroth nach Hennef.

1963

Das Schienennetz der Rhein-Sieg-Eisenbahn AG“ war auf 28 km geschrumpft.

1967

Der Schienenbetrieb wurde komplett eingestellt.