Mein Leben in Stichworten

Tabellarischer Lebenslauf von Heinrich Schöpe

13.10.1926geb. in Ruppichteroth-Velken (heute Rhein-Sieg-Kreis)
1936/37Evangelische Volksschule in Ruppichteroth
1937 - 1943Hollenberg Gymnasium Waldbröl
Dez. 1943 - März 1944Flakhelfer in Siegen, „Dieser Einberufung bin ich noch gerne gefolgt. Danach habe ich alles militärische u.militaristische negiert. Flakhelfer des Jahrgangs 1926 wurden entlassen, damit sie den obligaten Arbeitsdienst ableisten konnten.Davon blieb ich mit ärztlichem Attest verschont, allerdings mit dem unliebsamen Erfolg, eher Soldat zu werden".
April 1944Einberufung zum Militärdienst. In der Rekrutenzeit als Funker ausgebildet.
August 1944 - Oktober 1944 Urlaub. „Krankheitsbedingt verlängert in der Hoffnung, dass die Alliierten Truppen, die bis Köln vorgedrungen waren, jeden Tag den Rhein überqueren würden".
Nov. 1944Abstellung an die Ostfront, „bis Januar 1945 einquartiert in polnische Familie, zu der ich ein vertrautes Verhälnis pflegte, was die Ausnahme war".
15. Jan. 1945 - Nov. 1949„Am 15.1.1945 bin ich in russische Kriegsgefangenschaft geraten, nahe der Weichsel bei Pulawy." Anschließend Aufenthalt in verschiedenen Gefangenenlagern in Rußland.
2. Jan. 1946Die erste Rotkreuz-Karte aus der Gefangenschaft kommt zu Hause an. „Ein Jahr lang galt ich als vermisst in Russland."

27. Nov. 1949Heimkehr nach Ruppichteroth-Velken ins elterliche Haus.
Febr. 1950 - Okt. 1950Spätheimkehrerlehrgang in Lüdinghausen/Westf. - Abitur nachgeholt
1950 -  1954Jurastudium in Bonn
Okt. 19541. Juristisches Staatsexamen
1955 - 1959Juristisches Refrendariat im OLG-Bezirk Köln
April 19592. Juristische Staatsprüfung / Assessor
Jan. 1960 - Aug. 1960Rechtsanwalt in Moers
Sept. 1960 - Dez. 1961Referent beim Regierungspräsidenten Wiesbaden
Jan. 1962  - April 1989im Bundesministerium für Wohnungs-und Städtebau beschäftigt, seit 1975 als Referatsleiter -Ministerialrat- für den Ausbau Bonns zur Bundeshaupstadt.

April 1989Eintritt in den Ruhestand