Einholung der Glocken: 25. September 1921

 


Im ersten Weltkrieg - genauer im Jahre 1917 - wurden die alten Glocken der evangelischen Kirche, die erst im Jahre 1892 angeschafft wurden, wegen des Metallmangels  zum Einschmelzen abgegeben. Die 1921 neu angeschafften Glocken wurden bei dem Bochumer Verein für Bergbau und Gußstahlfabrikation in Auftrag gegeben. Die alten Glocken der evangelischen Kirchengemeinde sind dann wohl doch nicht eingeschmolzen worden. Wie Pastor Zeiler 1921 mitteilt, sind diese von einer sächsischen Kirchengemeinde übernommen worden. (Leider hat er damals keine Angaben über den Ort gemacht, wo die alten Glocken hingekommen sind).
Das Bild zeigt die feierliche Abholung am Bahnhof Ruppichteroth. Bild ist etwa zwischen Bahnhof und Bahnhofshotel aufgenommen worden, etwa in Höhe der früheren Tennisplätze. Das Fachwerkhaus im Hintergrund dürfte das Haus von Werner Heinrichs in der Wilhelmstraße sein.


Das Bild auf dem Kirchplatz zeigt auf dem Wagen Pastor Friedrich Wilhelm Zeiler mit den linken 5 "Ehrenjungfrauen". Im Hintergrund das alte Pastorat sowie auf der linken Seite die alte evangelische Volksschule. Das Ganze nannte sich Begrüßungsfest mit Kirchen- und Posaunenchor. Vertreter der jüdischen, katholischen und der Zivilgemeinde überbrachten Glückwünsche.
Bilder und Information: Lothar Willach. Vielen Dank.

 


Programm wurde zur Verfügung gestellt von Wolfgang Steimel. Vielen Dank.