Gewerbebetriebe in der Gemeinde Ruppichteroth 1940 und 1950

Nach der Veröffentlichung der Untersuchung über die „Gewerbeentwicklung Ruppichteroth 1950 - 2010" sowohl auf diesen Seiten als auch in der Buchausgabe  habe ich die Anzahl und die Verteilung der Gewerbebetriebe im gesamten Gemeindegebiet für 1940 und 1950 untersucht (Quelle: Adressbuch des Siegkreises (Ausgabe 1940, 1950/51). Als Gewerbebetriebe gelten hierbei Arbeitsstätten, die einer einzelnen Person ein selbständiges Einkommen ermöglichen sowie Arbeitsstätten, die mehreren Personen eine Arbeitsstelle zur Erzielung eines Einkommens anbieten. Gezählt werden hierbei also Einzelunternehmungen (z. B. Hebamme, Vulkaniseur, Arzt) bis hin zu Industrieunternehmen. 

In dieser Analyse fehlen lediglich die zahlreichen landwirtschaftlichen Betriebe, die Gegenstand einer späteren Arbeit sein werden.

Auf der Basis dieser Daten gab es in der gesamten Gemeinde
1940 108 Gewerbebetriebe 
1950 253 Gewerbebetriebe.

Die drei 1950 am häufigsten vertretenen Gebewerbe waren

  • Lebensmittelgeschäfte: 28 (inkl. Gemischtwarenläden und Kaufhäuser)
  • Gaststätten: 24
  • Baugeschäfte/Bauunternehmungen: 11

Die 253 Gewerbebetriebe verteilten sich 1950 auf 41 Orte (alle Orte mit Gewerbebetrieben 1950 finden Sie hier). 

Welche Lebensmittelgeschäfte gab es 1940 und 1950 in welchen Orten?

Welche Gaststätten gab es 1940 und 1950 in welchen Orten? 

Wenn Sie die folgenden Bilder in einem größeren Format sehen möchte, klicken Sie auf das entsprechende Bild.

 

 

Lebensmittelgeschäfte 1950

Kaufhaus Schumacher, Ruppichteroth. Bild: Archiv Alois Müller. Vielen Dank für die Überlassung.
Schrahe, Felderhoferbrücke. Bild: Archiv Herbert Burghaus. Vielen Dank für die Überlassung.
Konsum, Ruppichteroth. Bild: Anneliese Neuber. Vielen Dank für die Überlassung.

Gaststätten 1950

Krumbach, Herrenbröl. Alle Bilder: Archiv Alois Müller. Vielen Dank für die Überlassung.
Seuthe, Öleroth
Derksen, Ahe. Rechts neben der Gaststätte sieht man einen Anbau zu dem Wohnhaus von Johann Göbel. In diesem Anbau befand sich damals der Gemischtwarenhandel Johann Göbel.