Bilderbuch Ruppichteroth

Name

geboren: 26.01.1923 (in Dörgen)

gestorben: 21.012012

Beruf/Tätigkeiten: Musiklehrer, Organist, Chorleiter, Orchestergründer und -leiter, Autor zahlreicher Heimatgeschichten

Verheiratet mit Margarete, geb. Knuth

Wohnort: Ruppichteroth

Leben und Wirken

Erich Schreiber wuchs im kleinen Ort Dörgen auf. Mit 7 Jahren begann er mit dem Klavierunterricht bei seinem Lehrer Eduard Hecking. Die Begeisterung für die Musik ließ ihn sein Leben lang nicht mehr los. Er wollte Orchestermusiker werden und begann 1938 das Musikstudium an der Musikhochschule Köln im Fach Klarinette.

Der 2. Weltkrieg unterbrach die musikalische Laufbahn, weil er in den Kriegsdienst nach Rußland ziehen musste. Hierüber hat er 2 beeindruckende Bücher geschrieben, die in Auszügen auf bilderbuch-ruppichteroth.de nachzulesen sind. „Die Musik hat mir das Leben gerettet" waren stets seine Worte, wenn er von seinen bitteren Kriegserlebnissen erzählte.

Nach der Rückkehr aus russischer Gefangenschaft kümmerte er sich um die musikalische Förderung der Ruppichterother Jugend. Der Unterricht fand in den ersten Jahren im Hause seiner Schwiegereltern (Knuth) an der Brölstraße statt, danach im eigenen Haus in der Pfarrgasse. In manchen Familien haben 3 Generationen bei Erich Schreiber ein oder mehrere Instrumente erlernt.

Mit seinen Chören und Orchestern gab er viele Konzerte, die weit über Ruppichteroth hinaus stattfanden.

Erich Schreiber prägte das musikalische Leben in Ruppichteroth wie kaum ein anderer und erhielt für seine Verdienste 1980 das Bundesverdienstkreuz und 1992 die Hermann Schittenhelmmedaille.

Neben seinen musikalischen Tätigkeiten widmete er sich über viele Jahren der Heimatgeschichte und erinnerte in Aufsätzen und Büchern an Sitten und Gebräuche in unserer Region, auf dass diese auch für die Nachwelt erhalten bleiben. Einige dieser Heimatgeschichten von Erich Schreiber können Sie hier auf bilderbuch-ruppichteroth.de lesen.

Eine ausführliche Biographie über Erich Schreiber finden Sie in der Buchausgabe von Bilderbuch Ruppichteroth, Band 1, S. 76 - 77.